Millionendefizite im Busverkehr durch leere Geisterbusse?

Nachgefragt durch die AfD Fraktion im Regionalverband Großraum Braunschweig

  • Frank Lange
Datum der Veröffentlichung: 25. September 2026

Der ÖPNV als Daseinsvorsorge für die Menschen in der Region ist ein Zuschussgeschäft; das war und wird so bleiben. In Zeiten extrem angespannter öffentlicher Kassen und hoher Verschuldung kommt es deshalb besonders darauf an, die knappen öffentlichen Gelder auch im Busverkehr effizient einzusetzen.

Den Einsatz leerer Geisterbusse können wir uns nicht mehr leisten. Hierzu ist es erforderlich die Nachfrage der Kunden zu kennen. Automatische anonymisierte Fahrgastzähler sind zwingende Voraussetzung für die Feststellung des tatsächlichen Bedarfs als Grundlage der Angebotsplanung.

Am 22.09. 2026 erschien in der Gifhorner Zeitung ein Artikel zu diesem Thema. Auf die Frage der Redaktion: „Wie viele Menschen die Busse im Landkreis Gifhorn als Linienfahrgäste nutzen, die nicht als Schüler auf dem Schulweg unterwegs sind?“ antwortete die Kreisverwaltung: „Hierüber liegen weder dem Landkreis, dem Regionalverband Großraum Braunschweig noch der Verkehrsgesellschaft Landkreis Gifhorn entsprechende Auswertungen vor.“

Im Klartext: Man weiß offensichtlich gar nicht, wie viele Menschen im Landkreis Gifhorn überhaupt mit den Bussen fahren.

Vor diesem Hintergrund hat unser Fraktionsmitglied Frank Lange in der Verbandsversammlung am 24.09.2026 zum Sachstand der Ausstattung mit Systemen zur Fahrgastzählung in den Busverkehren im Verbandsgebiet nachgefragt. Sobald die schriftliche Antwort vorliegt werden wir berichten.

Millionendefizit: Ist der Busverkehr im Landkreis Gifhorn noch zu retten?

Frank Lange am Rednerpult
Frank Lange am Rednerpult
AfD-Fraktion im Regionalverband