2-te Auslegung der Windenergieplanung 2025

Umweltzerstörung aufgrund von unsinnigen gesetzlichen Vorgaben

  • Gunnar Scherf
Datum der Veröffentlichung: 13. Juni 2026

Aktuell sind 1,3 Prozent der Fläche des Regionalverbands für die Windenergienutzung ausgewiesen. Aufgrund der Bundesgesetzgebung muss diese Fläche deutlich vergrößert werden. Bis 2032 muss die Fläche auf mind. 3,18 Prozent vergrößert werden, dass ist fast 3-mal soviel wie aktuell.

Der Regionalverband Großraum Braunschweig setzt die gesetzlichen Vorgaben zur Energiewende grundsätzlich professionell und gewissenhaft um. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten dort gute Arbeit.

Das Problem liegt nicht bei der Umsetzung — das Problem liegt in den gesetzlichen Vorgaben selbst. Diese sind physikalisch, ökonomisch und ökologisch unsinnig.

Der Weltklimarat selbst hält seine bisherige Prognose von einer Erwärmung von bis zu 5 Grad bis 2100 inzwischen für unplausibel.

Laut IPCC-AR6 liegt die aktuelle Erwärmung bei etwa 1,4 °C gegenüber vorindustriellem Niveau und man rechnet man mit einer Gesamterwärmung von rund 2,6 bis 2,8 °C bis 2100. Das bedeutet: Von heute an kommen nur noch etwa 1,2 bis 1,4 °C hinzu. Dennoch werden uns weiterhin panische CO₂-Reduktionsvorgaben aufgezwungen, wobei selbst der kausale Zusammenhang zwischen CO2 Konzentration der Atmosphäre und dem Temperaturanstieg höchst zweifelhaft ist.

Deutschland, das Land mit dem höchsten Energiewende-Aufwand der Welt, ist für gerade einmal 1,2 Prozent des globalen CO₂-Ausstoßes verantwortlich – China für 30 Prozent. Selbst wenn wir hier alles abschalten würden, würde das globale Klima das nicht bemerken. Trotzdem opfern wir unsere Landschaften, unsere Wirtschaft und unsere Zukunft.

Die Windräder zerstören nicht nur unsere einzigartigen Kulturlandschaften, sie vergiften den Boden mit Ewigkeitschemikalien aus den Rotorblättern. Inzwischen werden sogar Wälder abgeholzt, um sie aufzustellen. Geschützte Vögel werden getötet, Insektenpopulationen massiv beeinträchtigt. Dazu kommen erhebliche Lärmbelästigung und Schattenwurf für die Bürger. Die Anlagen gefährden nicht nur die körperliche Unversehrtheit der Menschen in der Nähe, sondern auch geschützte und gefährdete Wildtierarten.

Und dass ist noch nicht alles.: Der Strom, den sie erzeugen, kann nicht gespeichert werden. Deshalb müssen parallel in gleicher Höhe konventionelle Kraftwerke – Gas oder sogar Kohle – als Reserve bereitstehen. Strom wird zeitweise zu negativen Preisen verkauft, weil er nicht abgenommen werden kann. Gleichzeitig ist die Infrastruktur komplett überlastet. Regionale Netzbetreiber wie Avacon warnen offen: Ganze Industriegebiete können nicht mehr angeschlossen werden.

Das ist keine Energiewende. Das ist eine Umweltzerstörung.

Wir zerstören unsere Natur unter dem Vorwand, die Umwelt zu retten. Wir ruinieren unsere Wirtschaft – während die großen Emittenten dieser Welt einfach weitermachen. Wir opfern Wohlstand, Landschaftsbild und Artenvielfalt für ein Symbolpolitik-Theater, das physikalisch und ökonomisch nicht funktioniert.

Nur die AfD-Fraktion ist gegen den weiteren Ausbau der Windenergie und setzt sich für eine ehrliche, technologieoffene und realistische Energiepolitik ein.

https://www.braunschweiger-zeitung.de/niedersachsen/braunschweig/article412260631/beschlossen-diese-windparks-in-der-region-braunschweig-schrumpfen-diese-fallen-weg.html

AfD-Fraktion im Regionalverband